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All posts by Diseq (25)

topic: GOP Härtefallantrag  in the forum: Studium & Uni E-Technik-Studium-Spezifisches
Diseq
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Quote by na_fets:
Und für den Master kann man wieder zu Elektrotechnik wechseln. Denn mit dem Master-Zeugnis bewirbt man sich in Zukunft.

Tatsächlich? Mit schlechten Noten im Bachelor kann man sich das leicht einreden...
topic: Prüfung schieben  in the forum: Studium & Uni E-Technik-Studium-Spezifisches
Diseq
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In reply to post ID 5492
Es ist eine Frage der Fairness ob eine Nachholklausur schriftlich oder mündlich angeboten wird.

Leistungselektronik war glaube ich noch nie mündlich, zumindest kenne ich von keinem der in diesen Genuss gekommen ist.
topic: Prüfungstermine an der Techfak (Die Prüfungszeiträume zu Beginn und vorallem am Ende der Vorlesungsfreienzeit sollten geändert werden)  in the forum: Studium & Uni Hochschulpolitik
Diseq
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In reply to post ID 5042
@Weize, so wie du es gemacht hast, hätte ich es wohl auch gemacht, wäre ich im Diplom

Allerdings kommt das neue Modell deiner Vorstellung ja umso mehr entgegen. Die Aufteilung 50/50 bei 6-Klausuren macht mitunter am meisten Sinn.

Alle Klausuren in 2 Wochen, das kann ganz schön haarig werden. Das macht man vll. die ersten 3 Semester mit.

Im 4. / 5. Semester halte ich das allerdings für untragbar. Man bedenke: NTSYS, EMFII, RTA + Kernfach + Vertiefungsfach in zwei Wochen? Sorry, da kann man sich gleich von der Brücke stürzen und glaubt mir, die sind in Erlangen nicht hoch genug...

Wir hier in der E-Technik habens ja noch gut mit der vorlesungsfreien Zeit. Die CBIler/LSEler schreiben ihre Klausuren auch häufchenweise, Blockpraktika in den Semesterferien sind bei denen nix besonderes.
Eine Freundin studiert an der LMU Bioinformatik, bei Ihr sind die Semesterferien auch mit Praktika zugepflastert, obwohl die Klausuren alle am Anfang sind.

(Achtung: Konjunktiv)
Die Klausuren würden bestimmt einfacher, würden sie alle in einem Block geschrieben. Denn wenn die Leute im Schnitt einfach schlechter abschneiden, so reguliert die Notengebung auch einfach nach. Ich sehe das immer wie eine Marktsituation.

Wer Semesterferien möchte der muss halt an die FH gehen, das ist die einzige, mir bekannte möglichkeit.
topic: Der Studienrichtung Erfahrungsthread  in the forum: Studium & Uni E-Technik-Studium-Spezifisches
Diseq
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In reply to post ID 5164
In meiner Studienordnung ist es definitiv noch so, dass Kernmodule die bereits im Bachelor absolviert wurden, im Master durch Veranstaltungen aus dem gesamten Department EEI ersetzt werden können.

Das bedeutet, da ich 3 Kernmodule im Bachelor gelassen habe (d.h. ein Vertiefungsmodul nicht gemacht habe ) mir jetzt 3 Wahlmöglichkeiten aus dem gesamten EEI Department entstanden sind.

Hinzukommen 15 ECTs wirkliche Wahlmodule aus der ganzen FAU. Letztere unterscheiden sich von den Ersatzfächern der Kernmodule nur durch ihre unbegrenzte Versuchszahl.

---

Und ja das mit den mündlichen Prüfungen ist es was ich gemeint habe.

Was ich allerdings auch noch unerhört fand war, dass sie bei der einsicht der RTA Klausur die Notengrenzen nicht rausgegeben haben.

Begründung "Wir wollen nicht, dass sich jemand mit gesuchten Punkten verbessert". Dazu sind sie übrigens verpflichtet.
topic: Der Studienrichtung Erfahrungsthread  in the forum: Studium & Uni E-Technik-Studium-Spezifisches
Diseq
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In reply to post ID 5159
Ich bin jetzt im 2. Mastersemester.

Damals bin ich die Studienrichtungen durchgegangen und habe mehr oder weniger subjektiv bewertet wie viele Fächer mir beim ersten Blick gefallen könnten, ohne jetzt genau nachzuschauen um was es sich handelt.

Eine gewisse Präferenz auf einige Lehrstühle floss dabei auch mit ein. Letztendlich bin ich ja hier um was zu lernen und nicht um mich in ne langweilige Vorlesung zu sitzen, oder in eine Übung von der nichtmal der Übungsleiter eine Ahnung hat.

Kurzum, ich bin in der Allgemeinen gelandet und habe es nicht bereut, da ich es den besten Kompromis zwischen den Disziplinen der E-Technik fand.

-Nachrichtentechnik schloss ich aus, da es für mich nichts mehr mit Elektrotechnik zu tun hat. Geschweige den wo man denn damit später mal arbeiten soll. Programmieren können die Informatiker besser.
-Automatisierungstechnik fiel unter den Tisch, das Auftreten des Regelungstechniklehrstuhls hat mich da definitiv vergrault. Auch hat sich heraus gestellt, dass sich gewisse Horrorstories von höheren Semestern bis jetzt bewahrheitet haben.
-Antriebs- und Energitechnik schloss ich ebenfalls aus, da ich bei beiden maßgeblichen Lehrstühlen bis heute nichts gelernt habe
-Mikroelektronik stand ernsthaft zur Wahl im Raum. Was mich davon abgehalten hat war eigentlich nur ein Bauchgefühl, das mir der CAD-Artige Entwurf von Schaltungen die ich nichtmal anfassen kann wahrscheinlich nicht das Ganze Leben lang gefallen würde. Außerdem hat mich die Vorstellung geritten, dass die eigentlichen Kompetenzen hier in den U.S.A und nicht in Deutschland liegen.
-Leistungselektronik fiel aufgrund der Antriebe und EEV auch unter den Tisch, siehe oben

Also blieb gewissermaßen nur die Allgemeine übrig ;)

Später kam dann die Erkenntnis, dass die Studienrichtung egtl. sogar ziemlich wurscht ist. Hat man bereits 3 Kernmodule im Bachelor absolviert, so entstehen ja wiederum 3 neue Wahlmöglichkeiten aus dem ganzen EEI Department. Dazu kommen nochmals 3 Wahlmöglichkeiten aus der ganzen FAU. So gesehen hat man mit 6 Wahlmodulen onehin die Möglichkeit noch die interessantesten Fächer aus anderen Studienrichtungen zu hören. Man bedenke weiter, dass sich die Kernmodule auch teilweise überscheiden.

So bin ich letztlich in der Allgemeinen geblieben und habe jetzt mit meinem Interesse zur Leistungselektronik auch die meines Erachtens sinnvollsten Fächer davon mitgenommen.

Leider nehme ich an, dass das Ersetzen von Kernmodulen möglicherweise irgendwann reglementiert wird.
topic: Industriepraktikum im Bachelor  in the forum: Studium & Uni E-Technik-Studium-Spezifisches
Diseq
Member since Oct 2010
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In reply to post ID 4508
Ich habe ein Praktikumsemester eingelegt (Es werden bei mir noch die vollen 10 Wochen im Master angerechnet) und habe es nicht bereut.

Das Splitting ist möglich, allerdings habe ich bisher ausschließlich gehört, dass diese Praktika nur sehr oberflächlich abliefen und die Firmen es irgendwie für die kurze Zeit nicht für nötig hielten die Leute in Projekte zu integrieren. Was bei Zeiträumen von 4-6 Wochen aber nachvollziehbar ist. Zudem stelle ich es mir recht schwierig vor für so kurze Intervalle wirklich einen Praktikumsplatz zu finden. Bei großen Mittelständlern und den hiesigen Konzernen beträgt die Vorlaufzeit, d.h. von der Bewerbung bis zum Antritt i.d.R. schon 6 Wochen, ausgenommen natürlich man hat eine tolle Vitamin B Pille bekommen. Das steht in einem groben Missverhältnis zur Praktikumsdauer und erschwert natürlich die Planung des Praktikums, da die Prüfungstermine erst sehr knapp feststehen.

Kurzum, wer die Möglichkeit hat es nach dem alten System zu machen, dem kann ich das Praktikumssemester ans Herz legen. Das vermeidet später sicher auch unangenehme Fragen nach der Industriepraxis im Vorstellungsgespräch. Man darf nicht vergessen, dass die Kollegen von der FH ebenfalls ein Praktikumssemester machen müssen, das kommt dem angeschlagenen Uni Image garnicht gut, wenn man dann am Ende noch mit wesentlich weniger Praktikumswochen dasteht und die Vorurteile bestätigt.

Um das Semester hin oder her braucht ihr euch nicht zu scheren, die Regelstudienzeit betrug im Diplomstudiengang 11, irgendwas Semester. Wir werden sicher bis über 70 arbeiten müssen und wer weis ob wir dann noch Rente bekommen ;)

Und nur zur Nebeninfo, auf dem Bachelorzeugnis wird die Anzahl der Semester nicht vermerkt. Es hängt kein Damoklesschwert über euch. Allerdings kann der findige Personaler natürlich rechnen und Studienantritt und Abgabetermin der letzten Prüfungsleistung vergleichen. Aber man wird in keinster Weise an den Pranger gestellt.

Für diejenigen, die keine Möglichkeit mehr haben die vollen 10 Wochen anerkennen zu lassen würde ich kein Praktikumsemester empfehlen. Das ist leider sehr schade, dass in den Gremien bei uns hier so einfach gedacht wird.
topic: Uni-Ranking  in the forum: Studium & Uni Studium in Erlangen
Diseq
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In reply to post ID 1835
Das ist doch alles Quatsch, ich hab die Evaluation auch mitgemacht und war von den Fragen sehr irritiert. Ein Großteil drehte sich um die Forschung am Standort, zu der man aber im (3.?) Semester herzlich wenig berichten kann. Letztendlich wird einem das Wissen an der Uni ja nur präsentiert, was man daraus macht hängt ganz allein von einem selbst ab. Außerdem habe ich sehr gut evaluiert, auch meine Kommilitonen waren zum Großteil zufrieden und dennoch war auch in diesem Jahr das Ergebnis nur mittelmaß.

Etwas ähnliches habe ich auch von einem Freund erfahren, der studiert Technomathe und hat mir erzählt dass ein Prof in einer Vorlesung in der alle Mathematiker des Jahrgangs sitzen eine Stichprobe durchgeführt hat wie viel Studenten denn tatsächlich evaluiert hätten. Daraufhin haben sich gerade mal ein paar gemeldet, wobei es keine "Outing" Situation gewesen sein soll. Laut CHE sei die Rücklaufquote aber um ein vielfaches höher gewesen, worauf die Erkenntnis folgte dass sie ihre Statistiken einfach frisieren um bei minimalst Stichproben glaubwürdig zu wirken.
topic: HF-Klausur April 2011  in the forum: Vertiefungen (Bachelor und Master) Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik
Diseq
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In reply to post ID 1687
Es ist ja Überhang, doch wie viel braucht man wohl ca. zum bestehen?

Ich hätte grob gesagt so ab 35 Punkte, wie beim Albach, hat jemand von euch da mehr infos?

Finde die Klausuren nämlich vom zeitlichen Aufwand ziemlich übertrieben, trotz Überhang.
topic: Nichttechnisches Wahlfach  in the forum: Studium & Uni E-Technik-Studium-Spezifisches
Diseq
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In reply to post ID 1713
Quote by aelray:
jo, is bei mir auch passiert, nach nem halben jahr hab ich mal nachgefragt, dann hat sie es eingetragen ;)

 :#:  :nuts:  :-D
topic: Petitionen gegen 3000 Euro Studiengebühren und Forschungsprofessuren (Mail vom Rainer)  in the forum: Studium & Uni Hochschulpolitik
Diseq
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In reply to post ID 1709
Quote by Mörer:
... "Ich persönlich kenn keinen einzigen Studenten der am Hungertuch nagt und der sich nicht mal mehr frische Socken leisten kann."

Das liegt gewissermaßen auch daran, dass jemand der sich das Studium nicht leisten kann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keines aufnehmen wird. Deine Laufbahn wird auch zum Teil von deinen Eltern beeinflusst, wenn diese die Notwendigkeit einer akademischen Laufbahn für dich nicht erkennen wirst du wohl von vornherein eher zu einer Ausbildung tendieren.

Es geht ja nicht um die Summe an sich, ich denke so wie sie ist, ist sie gerade noch zu verschmerzen. Aber wenn die Gebühren einmal eingeführt wurden, so ist deren mögliche Erhöhung nicht mehr auszuschließen und wir wollen eben nicht dort enden wo sie in GB gerade drauf zu steuern.

Das mit den Tutorien ist richtig, aber Tutorien alleine lösen keine strukturellen Probleme. Für mich haben z.b. gute Vorlesungs und Übungsunterlagen den gleichen Stellenwert.
topic: Nichttechnisches Wahlfach  in the forum: Studium & Uni E-Technik-Studium-Spezifisches
Diseq
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In reply to post ID 1521
Ich möchte keinen extra Thread aufmachen deswegen schreib ich mal hier rein.

Und zwar habe ich meinen Spanisschschein beim Prüfungsamt abgegeben um ihn eintragen zu lassen, vor gut zwei Wochen. Die nette Dame sagte sie kümmert sich gleich drum, allerdings steht der Schein nicht bei mein campus?!

Könnt ihr mich mal aufklären wie lange das dauert?
topic: mensa-er.de  in the forum: Studium & Uni Studium in Erlangen
Diseq
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In reply to post ID 1680
Es fehlen eindeutig noch Bilder und die Portionsgröße xD
topic: Neues Unilogo  in the forum: Studium & Uni Studium in Erlangen
Diseq
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In reply to post ID 1703
Wie viel soll dieses Logo denn gekostet haben?

Sowas bastel ich in Photoshop in 5 Minuten und zwar umsonst  :nuts:
topic: Petitionen gegen 3000 Euro Studiengebühren und Forschungsprofessuren (Mail vom Rainer)  in the forum: Studium & Uni Hochschulpolitik
Diseq
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In reply to post ID 1699
Quote by Mörer:
Also die Tatsache dass in den USA schon früh für Studium gespart wird gleicht die Sache doch nicht im geringten aus. Da zahlt man für ein billiges Studium nur an Angebühren allein 50.000€. Hier kommt man großzügig gerechnet auf 6.000€. Und so viel sollte einem seine Ausbildung auch Wert sein, denn man verdient ja nach seinem Abschluss ein vielfaches im Jahr. Selbst mein Frisör hat für seine Ausbildung mehr als 6.000€ gezahlt und der jammert nicht rum, obwohl er viel weniger verdient als ein Akademiker. Nur wieder die deutschen Studenten beschweren sich weils uns ja so schlecht geht.
Ich heiße die Bedinungen in den USA keines Falls für erstrebenswert und ein kostenloses Studium wäre auch mir lieber, aber Qualität hat nun mal ihren Preis.

Für gewöhnlich werden Ausbildungen heutzutage mit großzügigem Lehrlingsgehalt vergütet, zumindest kenne ich auch aus meinem Bekanntenkreis keinen der selbst für seine Ausbildung bezahlt hätte, ein exemplarischer Ausnahmefall tut der Sache damit keinen Abbruch.  Wenn du also sagen wir mal in einem technischen Beruf typischerweise 700€ im Schnitt pro Monat verdienst, bei deinen Eltern wohnst und das 3 Jahre lang kommt hier eine beachtliche Summe zusammen. Da wären 7000€ für eine Meisterschule zugegebenermaßen Peanuts.  Nach dem Abitur hast du aber außer Ferienjobs/Nachhilfe möglicherweise kein Geld verdient, sollst aber einen Großteil deines Studiums selbst finanzieren. Dazu zählen schonmal Wohnung, Essen, Klamotten, Bücher und darauf noch die Studiengebühren. Das ganze möglicherweise mehr als 5 Jahre lang.

Nachdem aber mehr als 400€ im Monat im Schnitt gerechnet nicht drin sind für einen Studenten, lebst du letztendlich von einer Summe, die deutlich geringer ausfällt als das Einkommen eines HartzIV Empfängers. Kurzum, ohne Hilfe der Eltern ist ein Studium sowieso nur schwer finanzierbar. Prozentual am studentischen Einkommen gerechnet sind damit die knapp 90€ Studiengebühren überhaupt nicht zu unterschlagen und stellen bereits jetzt eine außergewöhnliche Belastung dar.

Weiterhin muss man anführen, dass du als Absolvent der Elektrotechnik später zwar mit einem fürstlichen Gehalt rechnen kannst, davon aber auch mehr als ein 1/3 jedes Monat an Steuern fällig werden. Zudem kassiert der Staat von dir Rentenbeiträge, von denen du garnicht weist ob du einmal etwas davon zurückbekommst. Im Laufe deines Lebens zahlst du deine Ausbildung dutzendfach durch Steuern ab, ein klarer Gewinn für den Fiskus. An dieser Stelle müsste man den Spies eigentlich umdrehen und das Studium angemessen fördern, tut man aber nicht da zu kurzfristig gedacht wird.

Als nächstes können wir uns ja drüber unterhalten wie toll diese 6000€ die Lehre verbessern können. Den großen Qualitätssprung habe ich wohl verpasst der dadurch zustande gekommen ist.
topic: Petitionen gegen 3000 Euro Studiengebühren und Forschungsprofessuren (Mail vom Rainer)  in the forum: Studium & Uni Hochschulpolitik
Diseq
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In reply to post ID 1492
Quote by sicherha on 2011-03-11, 12:28:
Quote by Weize:
genau das ist es. die ganzen schreihälse wissen gar net was sie wollen. entweder das studium ist umsonst oder wenigstens billig oder die betreuung/leistung ist sehr gut. beides geht nunmal nicht. warum sollte die dienstleistung hochschulbildung kostenlos sein. wenn die studiengebühren sagen wir verdoppelt würden könnte auch mehr professoren eingestellt werden. ein teil aus staatsmitteln und ein teil aus studiengebühren. und die die auf stellen aus studiengebühren sitzten müssen eben viel lehren und betreuen und die auf staatsstellen könnten sich vornehmlich der foschung widmen. aber wenn alles günstig sein soll wirds halt zwangsläufig auch "billig" in jederlei hinsicht.
Damit argumentierst du für ein privatisiertes Bildungssystem. Weil das mit all den anderen Privatisierungen ja auch schon so hervorragend geklappt hat? <_<
Und besonders in diesem Punkt muss ich dir entschieden widersprechen: Bildung ist keine Dienstleistung, die man auf dem freien Markt verscherbelt - Bildung ist eine Infrastruktur, ein Kulturgut und ein Menschenrecht!

Diese Diskussionen führen doch eh zu nichts. Im Prinzip sollte man sich vor Augen halten, dass in unserer Wirtschaft Talente gefördert werden müssen. Es soll darum gehen talentierten Menschen den sozialen Aufstieg zu ermöglichen und nicht nur denen die es sich leisten könnten.  Dieses Ziel ist aber durch Studiengebühren nicht zu erreichen.

Für denjenigen, für den die Finanzierung kein Problem darstellt fällt es jetzt natürlich leicht herablassend über solche Gedanken herzufallen was dazu führt dass hitzige Diskussionen entstehen.

Aber was dahinter steckt ist doch klar, jeder will das größte Stück vom Kuchen und je weniger anstehen, desto mehr gibt es für den Einzelnen!

Zudem möchte ich zum Thema "U.S.A" anmerken, dass die Finanzierung des Studiums seitens der Eltern bereits vom Kindesalter an geplant wird und so über mehr als ein Jahrzehnt hinweg das Studium bereits vorfinanziert wird. Ich kann das behaupten da in meiner Heimat sehr viele amerikanische Familien wohnen von denen ich ein paar Bekannte habe.  In Deutschland hingegen werden die Studiengebühren aus der "Tasche" bezahlt, demnach ist auch keiner auf die Erhebung oder gar die Erhöhung vorbereitet, es bringt den gesamten "Plan" ins wanken.

Weiterhin sollte man nicht vergessen das wir hier auch steuerlich stärker zur Kasse gebeten werden als vergleichsweise in den U.S.A. Aber das liegt ja auch daran da wir das Bildungssystem mitfinanzieren.

Allen Arugmenten zum trotz, stellen sich bei mir immer wieder die Nackenhaare auf, wenn ich sehe wie in Bildungseinrichtungen um jeden lahmen Euro geschachter werden muss, während Bayern LB und Co Milliardenweise Geld verbrennen durften und von unseren Poltikern, die selbstverständlicherweise mit im Vorstand sitzen, alles ohne zu Zögern abgegolten wurde!
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