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Mörer
Member since Oct 2010
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In reply to post ID 1176
Also sorry, aber das Argument mit dem Geld is ja wohl ein Witz. Bei den Unmengen an Geld die monatlich an der Uni bezahlt werden, werden die paar Tausend Euro ja wohl kaum ins Gewicht fallen. Ihr tut so als würde das Budget der Uni dadurch um 20% reduziert werden.
Und dass Forschung und Lehre entkoppelt werden glaub ich auch nicht. Die Profs die jetzt bereits an der Uni sind werden ja nicht alle entlassen sondern werden ganz normal ihre Vorlesungen weiter halten. Die Lehrveranstaltungen werden ja nicht gestrichen.
An den aktuellen Stand der Forschung wird man doch eh nicht in der VL rangebracht. Das wird man in Seminaren, Studienarbeiten,Bachelorarbeiten usw.... ICh glaub nich dass das abgeschafft wird nur wegen Forschungsprofs...
bugmenot
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10 posts
Deutsche Professoren lehren heute deutlich weniger als vor Zwanzig Jahren.
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This post was edited on 2011-03-08, 17:39 by bugmenot.
sialmars
FSI EEI
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213 posts
Was bedeutet "Tätigkeiten außerhalb von Forschung und Lehre"? Ich wünschte der Artikel wäre genauer darauf eingegangen.
mimic
FSI EEI
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In reply to post #17
in den USA liegen die Studiengebuehren ca. bei 30 000 Euro -_-, wenn wir das hierzulande auch einfuehren wuerden, so waere die Betreuung auch deutlich besser... ausserdem sind es drueben haeufig reine Spezialisierungsstudiengaenge - ein System, das sich hier noch nicht so recht etablieren konnte und mit Unverstaendnis/Ablehnung rechnen muss ( siehe MedTech ^_^)
  ∧,,∧.
   ミ,,・∀・ミ
@ミ_u,,uミ
Weize
Member since Feb 2011
78 posts
Quote by mimic:
in den USA liegen die Studiengebuehren ca. bei 30 000 Euro -_-, wenn wir das hierzulande auch einfuehren wuerden, so waere die Betreuung auch deutlich besser... ausserdem sind es drueben haeufig reine Spezialisierungsstudiengaenge - ein System, das sich hier noch nicht so recht etablieren konnte und mit Unverstaendnis/Ablehnung rechnen muss ( siehe MedTech ^_^)

genau das ist es. die ganzen schreihälse wissen gar net was sie wollen. entweder das studium ist umsonst oder wenigstens billig oder die betreuung/leistung ist sehr gut. beides geht nunmal nicht. warum sollte die dienstleistung hochschulbildung kostenlos sein. wenn die studiengebühren sagen wir verdoppelt würden könnte auch mehr professoren eingestellt werden. ein teil aus staatsmitteln und ein teil aus studiengebühren. und die die auf stellen aus studiengebühren sitzten müssen eben viel lehren und betreuen und die auf staatsstellen könnten sich vornehmlich der foschung widmen. aber wenn alles günstig sein soll wirds halt zwangsläufig auch "billig" in jederlei hinsicht.
na_fets
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Hier! Ich bin so ein Schreihals. Aber keine Angst, ich diskutiere nicht mehr in Foren darüber. :nuts:
http://opentopomap.org
sicherha
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In reply to post #20
Quote by Weize:
genau das ist es. die ganzen schreihälse wissen gar net was sie wollen. entweder das studium ist umsonst oder wenigstens billig oder die betreuung/leistung ist sehr gut. beides geht nunmal nicht. warum sollte die dienstleistung hochschulbildung kostenlos sein. wenn die studiengebühren sagen wir verdoppelt würden könnte auch mehr professoren eingestellt werden. ein teil aus staatsmitteln und ein teil aus studiengebühren. und die die auf stellen aus studiengebühren sitzten müssen eben viel lehren und betreuen und die auf staatsstellen könnten sich vornehmlich der foschung widmen. aber wenn alles günstig sein soll wirds halt zwangsläufig auch "billig" in jederlei hinsicht.
Damit argumentierst du für ein privatisiertes Bildungssystem. Weil das mit all den anderen Privatisierungen ja auch schon so hervorragend geklappt hat? <_<
Und besonders in diesem Punkt muss ich dir entschieden widersprechen: Bildung ist keine Dienstleistung, die man auf dem freien Markt verscherbelt - Bildung ist eine Infrastruktur, ein Kulturgut und ein Menschenrecht!
This post was edited 2 times, last on 2011-03-11, 12:35 by sicherha.
Weize
Member since Feb 2011
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In reply to post #21
Quote by na_fets on 2011-03-10, 20:02:
Hier! Ich bin so ein Schreihals. Aber keine Angst, ich diskutiere nicht mehr in Foren darüber. :nuts:

ja das macht die sache natürlich einfach wenn man sich einfach jeglichen diskussion entzieht. frei nach dem motto "ich hab recht und wer anderer meinug ist mit dem red ich gar nicht." wenn du immer nur mit denen diskutierst die deiner meinung sind ist das keine diskussion sondern nur sinnlose selbstbeweihräucherung. naja deutsche polit kultur halt.
na_fets
FSI EEI
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Member since Aug 2010
768 posts
Ich dachte, du nutzt immer dein Zweitaccount für die Trollerei... Ich hab nur keinen Bock, mich von dir beleidigen zu lassen.
http://opentopomap.org
Weize
Member since Feb 2011
78 posts
In reply to post #22
Quote by sicherha:
Quote by Weize:
genau das ist es. die ganzen schreihälse wissen gar net was sie wollen. entweder das studium ist umsonst oder wenigstens billig oder die betreuung/leistung ist sehr gut. beides geht nunmal nicht. warum sollte die dienstleistung hochschulbildung kostenlos sein. wenn die studiengebühren sagen wir verdoppelt würden könnte auch mehr professoren eingestellt werden. ein teil aus staatsmitteln und ein teil aus studiengebühren. und die die auf stellen aus studiengebühren sitzten müssen eben viel lehren und betreuen und die auf staatsstellen könnten sich vornehmlich der foschung widmen. aber wenn alles günstig sein soll wirds halt zwangsläufig auch "billig" in jederlei hinsicht.
Damit argumentierst du für ein privatisiertes Bildungssystem. Weil das mit all den anderen Privatisierungen ja auch schon so hervorragend geklappt hat? <_<
Und besonders in diesem Punkt muss ich dir entschieden widersprechen: Bildung ist keine Dienstleistung, die man auf dem freien Markt verscherbelt - Bildung ist eine Infrastruktur, ein Kulturgut und ein Menschenrecht!

wo hat sie es denn nicht. telefon? handy? post und paketdienst? bahn? strom? gas? alles prima funktioniert und es ist besser als vorher. dieser unsinn früher war alles besser ist die größte lebenslüge der meisten leute. und die meisten glauben es auch noch.
sicherha
Informatik-Veteran
Member since Oct 2010
53 posts
Hier ein paar Beispiele für die grandiosen Folgen konsequenter Privatisierung:

Grundlegende Infrastruktur - und dazu zähle ich die Bildung - darf auf keinen Fall mit reinen Gewinnmaximierungsabsichten betrieben werden. Die Erfahrung hat vielfach gezeigt, dass für privatisierte Unternehmen das öffentliche Interesse (sprich: die Grundversorgung der Bürger) eine mehr als untergeordnete Bedeutung hat, wenn das Primärziel das Einfahren möglichst hoher Gewinne ist.
Adam Smiths Modell der uneingeschränkt freien Marktwirtschaft ist genauso utopisch, realitätsfern und naiv wie Karl Marx' Modell des Kommunismus.
Weize
Member since Feb 2011
78 posts
Quote by sicherha on 2011-03-13, 00:26:
Hier ein paar Beispiele für die grandiosen Folgen konsequenter Privatisierung:

Grundlegende Infrastruktur - und dazu zähle ich die Bildung - darf auf keinen Fall mit reinen Gewinnmaximierungsabsichten betrieben werden. Die Erfahrung hat vielfach gezeigt, dass für privatisierte Unternehmen das öffentliche Interesse (sprich: die Grundversorgung der Bürger) eine mehr als untergeordnete Bedeutung hat, wenn das Primärziel das Einfahren möglichst hoher Gewinne ist.
Adam Smiths Modell der uneingeschränkt freien Marktwirtschaft ist genauso utopisch, realitätsfern und naiv wie Karl Marx' Modell des Kommunismus.

es müsste vorher besser gewesen sein als jetzt damit die privatisierung einen negativen effekt hätte!
Diseq
Member since Oct 2010
25 posts
In reply to post #22
Quote by sicherha on 2011-03-11, 12:28:
Quote by Weize:
genau das ist es. die ganzen schreihälse wissen gar net was sie wollen. entweder das studium ist umsonst oder wenigstens billig oder die betreuung/leistung ist sehr gut. beides geht nunmal nicht. warum sollte die dienstleistung hochschulbildung kostenlos sein. wenn die studiengebühren sagen wir verdoppelt würden könnte auch mehr professoren eingestellt werden. ein teil aus staatsmitteln und ein teil aus studiengebühren. und die die auf stellen aus studiengebühren sitzten müssen eben viel lehren und betreuen und die auf staatsstellen könnten sich vornehmlich der foschung widmen. aber wenn alles günstig sein soll wirds halt zwangsläufig auch "billig" in jederlei hinsicht.
Damit argumentierst du für ein privatisiertes Bildungssystem. Weil das mit all den anderen Privatisierungen ja auch schon so hervorragend geklappt hat? <_<
Und besonders in diesem Punkt muss ich dir entschieden widersprechen: Bildung ist keine Dienstleistung, die man auf dem freien Markt verscherbelt - Bildung ist eine Infrastruktur, ein Kulturgut und ein Menschenrecht!

Diese Diskussionen führen doch eh zu nichts. Im Prinzip sollte man sich vor Augen halten, dass in unserer Wirtschaft Talente gefördert werden müssen. Es soll darum gehen talentierten Menschen den sozialen Aufstieg zu ermöglichen und nicht nur denen die es sich leisten könnten.  Dieses Ziel ist aber durch Studiengebühren nicht zu erreichen.

Für denjenigen, für den die Finanzierung kein Problem darstellt fällt es jetzt natürlich leicht herablassend über solche Gedanken herzufallen was dazu führt dass hitzige Diskussionen entstehen.

Aber was dahinter steckt ist doch klar, jeder will das größte Stück vom Kuchen und je weniger anstehen, desto mehr gibt es für den Einzelnen!

Zudem möchte ich zum Thema "U.S.A" anmerken, dass die Finanzierung des Studiums seitens der Eltern bereits vom Kindesalter an geplant wird und so über mehr als ein Jahrzehnt hinweg das Studium bereits vorfinanziert wird. Ich kann das behaupten da in meiner Heimat sehr viele amerikanische Familien wohnen von denen ich ein paar Bekannte habe.  In Deutschland hingegen werden die Studiengebühren aus der "Tasche" bezahlt, demnach ist auch keiner auf die Erhebung oder gar die Erhöhung vorbereitet, es bringt den gesamten "Plan" ins wanken.

Weiterhin sollte man nicht vergessen das wir hier auch steuerlich stärker zur Kasse gebeten werden als vergleichsweise in den U.S.A. Aber das liegt ja auch daran da wir das Bildungssystem mitfinanzieren.

Allen Arugmenten zum trotz, stellen sich bei mir immer wieder die Nackenhaare auf, wenn ich sehe wie in Bildungseinrichtungen um jeden lahmen Euro geschachter werden muss, während Bayern LB und Co Milliardenweise Geld verbrennen durften und von unseren Poltikern, die selbstverständlicherweise mit im Vorstand sitzen, alles ohne zu Zögern abgegolten wurde!
aelray
Member since Oct 2010
80 posts
Quote by Diseq:
Quote by sicherha on 2011-03-11, 12:28:
Quote by Weize:
genau das ist es. die ganzen schreihälse wissen gar net was sie wollen. entweder das studium ist umsonst oder wenigstens billig oder die betreuung/leistung ist sehr gut. beides geht nunmal nicht. warum sollte die dienstleistung hochschulbildung kostenlos sein. wenn die studiengebühren sagen wir verdoppelt würden könnte auch mehr professoren eingestellt werden. ein teil aus staatsmitteln und ein teil aus studiengebühren. und die die auf stellen aus studiengebühren sitzten müssen eben viel lehren und betreuen und die auf staatsstellen könnten sich vornehmlich der foschung widmen. aber wenn alles günstig sein soll wirds halt zwangsläufig auch "billig" in jederlei hinsicht.
Damit argumentierst du für ein privatisiertes Bildungssystem. Weil das mit all den anderen Privatisierungen ja auch schon so hervorragend geklappt hat? <_<
Und besonders in diesem Punkt muss ich dir entschieden widersprechen: Bildung ist keine Dienstleistung, die man auf dem freien Markt verscherbelt - Bildung ist eine Infrastruktur, ein Kulturgut und ein Menschenrecht!

Diese Diskussionen führen doch eh zu nichts. Im Prinzip sollte man sich vor Augen halten, dass in unserer Wirtschaft Talente gefördert werden müssen. Es soll darum gehen talentierten Menschen den sozialen Aufstieg zu ermöglichen und nicht nur denen die es sich leisten könnten.  Dieses Ziel ist aber durch Studiengebühren nicht zu erreichen.

Für denjenigen, für den die Finanzierung kein Problem darstellt fällt es jetzt natürlich leicht herablassend über solche Gedanken herzufallen was dazu führt dass hitzige Diskussionen entstehen.

Aber was dahinter steckt ist doch klar, jeder will das größte Stück vom Kuchen und je weniger anstehen, desto mehr gibt es für den Einzelnen!

Zudem möchte ich zum Thema "U.S.A" anmerken, dass die Finanzierung des Studiums seitens der Eltern bereits vom Kindesalter an geplant wird und so über mehr als ein Jahrzehnt hinweg das Studium bereits vorfinanziert wird. Ich kann das behaupten da in meiner Heimat sehr viele amerikanische Familien wohnen von denen ich ein paar Bekannte habe.  In Deutschland hingegen werden die Studiengebühren aus der "Tasche" bezahlt, demnach ist auch keiner auf die Erhebung oder gar die Erhöhung vorbereitet, es bringt den gesamten "Plan" ins wanken.

Weiterhin sollte man nicht vergessen das wir hier auch steuerlich stärker zur Kasse gebeten werden als vergleichsweise in den U.S.A. Aber das liegt ja auch daran da wir das Bildungssystem mitfinanzieren.

Allen Arugmenten zum trotz, stellen sich bei mir immer wieder die Nackenhaare auf, wenn ich sehe wie in Bildungseinrichtungen um jeden lahmen Euro geschachter werden muss, während Bayern LB und Co Milliardenweise Geld verbrennen durften und von unseren Poltikern, die selbstverständlicherweise mit im Vorstand sitzen, alles ohne zu Zögern abgegolten wurde!

gibts irgendwo nen "Like"-Button?
na_fets
FSI EEI
(Administrator)
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Member since Aug 2010
768 posts
Quote by aelray:
gibts irgendwo nen "Like"-Button?

Das wäre in diesem Fall echt angebracht - danke für den guten Kommentar, Diseq.

Am Rande: Zitate bitte kürzen, sonst wirds unübersichtlich. Zumindest auf meinen 1024x768... ;-)
http://opentopomap.org
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