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na_fets
FSI EEI
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Subject: Welches Labornetzteil?
Tagchen ihr anderen Bastelwütigen!

Ich stoße mit meinem 13,8 V/5 A Festspannungsnetzteil langsam an die Grenzen und brauche ein einstellbares Labornetzteil. Die ewige 7805er-Pfuschermethode tuts mir mich nicht mehr... ;-)

Was für Labornetzteile habt ihr zuhause rumstehen?
http://opentopomap.org
bem
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21 posts
Ich kenne da jemanden, der ein ihm geschenkt angebotenes regelbares Netzteil seinerzeit ablehnte :)
Da du keine Angaben zu Preis, Restwelligkeit, Leistung etc. machst, ist es natürlich sehr schwer hier eine Empfehlung auszusprechen.
Als erstes könntest du deine Pfuschermethode mit einem LM317 und einem Poti upgraden.
Die nächste Stufe erreichst du dann, wenn du hier http://www.pollin.de/shop/p/Nzk1OTc5/Stromversorgung/Netzg… einkaufst.
Wirklich gut, aber auch nicht ganz so günstig, sind die Schaltnetzteile vom blauen Klaus http://tinyurl.com/blauerklaus.
Bei den billigen vom Pollin würde ich die Schaltung abklemmen, bevor ich das Netzteil ausschalte, da kanns böse Spitzen geben ;)

Grüße
na_fets
FSI EEI
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768 posts
Ja, Mann. Man wird langsam schlauer...

Pollin taugt manchmal für Schrauben, Schrumpfschlauch und andere mechanische Dinge. Bei Elektronik (-Bauteilen) bekommt man meinen Erfahrungen nach meist Schrott.
http://opentopomap.org
bem
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21 posts
Pollin taugt manchmal für Schrauben, Schrumpfschlauch und andere mechanische Dinge. Bei Elektronik (-Bauteilen) bekommt man meinen Erfahrungen nach meist Schrott.

Nicht unbedingt. Die Messstrippen kann ich uneingeschränkt empfehlen, die HD44780 kompatiblen Displays und die ALPS Drehgeber auch.
Vieles bekommt man einfach unschlagbar günstig, man sollte halt nur darauf achten, dass auch ein Datenblatt zur Verfügung steht.
Ein Freund von mir arbeitet mit einem Netzteil von denen (das DF1730LCD) auch problemlos.

Grüße
Max.
LRT, FabLab, ehem. FSI EEI
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Die Labornetzteile vom Conrad sind meinen Erfahrungen und Messungen nach schlechter als ein anständiger Selbstbau: Starkes Überschwingen wenn die Stromregelung aktiv war und der Strom aufhört (einfach mal Oszi und zwei Kabel ans Netzteil anschließen, Kabel mehrmals kurz aneinander halten, passend Triggern, die Spannung geht kurzzeitig deutlich über die Sollspannung hinaus). Diese Teile verrecken auch ab und zu mal. Da wird halt an jedem Ende gespart und getrickst, und am Ende wie üblich ein vielfaches der Bauteilkosten für das Gerät verlangt.

Ich habe zur Zeit als fliegenden Breadboard-Verhau ein Labor-Schaltnetzteil mit einstellbarer Spannung und einer gewissen Strombegrenzung aufgebaut (TL494, Einstellung mit Atmel, Drehgeber und Display, optional auch per serieller Schnittstelle), das ist dann aber eher was für Power, und hat prinzipbedingt keine so saubere Ausgangsspannung wie ein Linearnetzteil.
Bisher hat mir ein normales PC-Netzteil gereicht, da muss man nur einen Pin am ATX-Stecker auf Masse brücken und evtl. ein altes Laufwerk als Grundlast anschließen. Wenn man will, dass bei einem Kurzschluss nicht gleich das ganze Breadboard abraucht, kann man eine PTC-Sicherung (z.B. Reichelt PFRA) in Reihe schalten.

Ich habe mal vor längerem für einen Freund ein Linearnetzteil entworfen, und auch schon einen Schaltplan für eine neuere Version erstellt, kann ich mal hochladen wenn es jemanden interessiert.

Gruß

Max
Alex-Esko
FSI EEI
(Moderator)
Member since Oct 2010
406 posts
Ich empfehle ein gebrauchtes Markengerät von ebay. z.B. Statron
http://video.shop.ebay.de/Regelbare-Netzgerate-/…?_fln=1…
http://business.shop.ebay.de/Regelbare-Netzgerat…?_catre…
http://video.shop.ebay.de/i.html?_nkw=-ladeger%C3%A4t+-kfz…

Ein PC-Netzteil ohne extra Sicherung oder Strombegrenzung würde ich nur für unempfindliche Sachen nehmen. Wenn man einen Kurzschluss baut, dann haut so ein Netzteil locker 10-20 Ampere raus. Bei einem Kurzschluss am Ende eines längeren dünnen Kabels schaltet das NT nicht mal ab. -> Kabelbrand
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