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Quecksilber
FSI EEI
(Moderator)
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15 posts
Subject: ATMEL AVR USB Programmierer & AVRISP-MK2 Clone
Hallo und guten Abend!

Dieses Thema ist aufgrund der Suche nach einem WIN-Kompatiblen Atmel-Programmierer eröffnet worden.
ich habe jetzt schon etwas gesucht und bin auf dieses Ergebnis gekommen:


Wenn der Programmierer mit AVRStudio4 und 5 kompatibel sein soll, kommt man nicht um einen AVRISP MK2 herum, da die ganzen kleinen Progger (alias USBasp für die magischen "3€") nicht damit zusammenarbeiten und noch dazu den libusb Driver benötigen, der unter Windows 7 wiederholt zu Problemen führt.

Der von mir momentan als einzig möglicher Programmierer ist "USBPROG"
http://www2.embedded-projects.net/index.php?page_id=148

USB-Controller:
http://www.reichelt.de/USB-CAN-BUS-Controller/US…?;ACTIO…

er enthält einen ATmega32 und den USBN9604 USB-Controller als teuerste Bauteile. schon allein damit komme ich auf ~10€ :(
dazu kommt, dass der USB Controller NUR in SMD Packages erhältlich ist, nämlich SOIC (1,27mm Pitch) oder QFN (fast BGA...)
für möglichst viele THT-Bauteile muss das Board neu gelayoutet werden, warscheinlich wird es 2-seitig mit VIAs.

Soderla: jetzt zu den Vorteilen dieses Programmers:

Das ganze Teil ist OpenSource, Schaltpläne und auch Prototypen sind erhältlich.
es gibt eine deutschsprachige Community, die Firmware entwickelt.
wir können die Platine neu layouten und dann viele viele nachbestellen
Der Programmierer enthält eine USB-to-TTS(UART)-Verbindung

ich finde, dass es zumindest einen Versuch wert ist, den Progger mal auszuprobieren, bzw. nachzufragen, wie warscheinlich es ist, dass wir mit AVR-Studio5 und Windows 7 konfrontiert werden.
Diese beiden sind nämlich beide etwas problematisch, was die Unterstützung für einfachere Programmierer angeht.

Bei Linux mache ich mir auf die eine oder andere Art keine Sorgen, avrdude kann mit vielen Programmierern umgehen und wird dies auch warscheinlich noch länger können.
für den "USBPROG" gibt es z.B. unter Debian (und dann warscheinlich auch unter Ubuntu) ein Package und das sogar mit GUI (habs noch nicht getestet, ich verwende einen USBasp, einen unter-5€-Programmierer.)

Die Idee, den Programmierer mit auf das SPIC-Board zu löten halte ich allgemein nicht für sinnvoll, da dann die Platine vom SPIC umdesigned werden müsste, was unter anderm zur Folge hat, dass die UNI neue Einrichtkosten beim Hersteller zahlen muss, die Platinen durch die viel höhere Komplexität des Programmierers sinnloserweise teurer werden würde --> das SPIC Board muss nicht doppelseitig werden, der Programmierer mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit schon.


Was denkt ihr so von meiner Idee?


 :cool:
patkan
FSI EEI, FabLab
(Administrator)
Member since Oct 2010
170 posts
Quote by Quecksilber:
ich finde, dass es zumindest einen Versuch wert ist, den Progger mal auszuprobieren, bzw. nachzufragen, wie warscheinlich es ist, dass wir mit AVR-Studio5 und Windows 7 konfrontiert werden.
Diese beiden sind nämlich beide etwas problematisch, was die Unterstützung für einfachere Programmierer angeht.

Bei GSPiC werden extra Rechnerräume verwendet. Da stehen Maschinen drin auf denen nur Win7 läuft. Als IDE ist da afaik auch nur AVR-Studio 5 installiert. Für GSPiC ist es also sehr wahrscheinlich, dass auf diese Kombi getroffen wird. In GSPiC selbst werden aber auch JTAG-Debugger verwendet...
Quecksilber
FSI EEI
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15 posts
autsch.

ok, dann werde ich das mal mit Win7 überprüfen, ich hab mir gestern noch AVRStudio5 runtergeladen und auf der Win7 Maschine installiert, mal sehen was so bei rauskommt.
debugging per JTAG sehe ich als unwichtig an, ist eh langsam.

also: Programmieren per ISP.
ich teste das mal aus, ob es geht.
patkan
FSI EEI, FabLab
(Administrator)
Member since Oct 2010
170 posts
Naja, du wirst es wohl kaum schaffen der GSPiC-Veranstaltung EigenbauISPs anzudrehen, wenn sie schon einen ganzen Koffer voll JTAGs haben.
JTAG ist außerdem zum lernen ganz nützlich, weil du direkt auf deine Variablen zugreifen kannst. Du musst ja bedenken, dass einige in der Veranstaltung von Programmierung in C noch nichtmal was gehört haben.
Quecksilber
FSI EEI
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Member since Apr 2011
15 posts
es geht ja nicht darum die JTAG Dinger zu ersetzen, sondern darum mehr Programmierer zu haben, bzw. an die Studenten zu verkaufen, also zusammen mit dem SPIC Board.
Alex-Esko
FSI EEI
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Member since Oct 2010
406 posts
Gestern habe ich noch mal mit Morty gesprochen, der den Lötabend von der Informatikerseite her betreut. Mal kurz seine Meinung:
Er ist dagegen den Programmer mit auf die jetzige Platine zu bauen. Umbedesign bringt Kosten und es ist eine bewährte Lösung. Wobei natürlich die Fehlerquote mit drei Platinen von 130 schon recht hoch war.
Es muss mit Win7 funktionieren, da etwa Zwei Drittel Windows verwenden.
Er hat es wohl geschafft den AVR-ISP (=USBasp) Treiber in ein Setup zu packen das funktioniert. Allerdings gibt es eine Fehlerquote von einige Prozent bei denen es nicht funktioniert. -> Zuviel Supportaufwand
Als Lösung schlug er einen Mk2 Klon mit echtem Hardware-USB vor.
Ein weiterer Kritikpunkt der komplett gegen einen Selbsbauprogrammer spricht ist die Organisation des Lötabends. Wenn dort nach dem Bau der Spic Platine noch der Programmer gelötet werden soll, dann dauert der Abend zu lange. Daheim haben viele keinen anständigen Lötkolben.

Meine Meinung:
Es darf kein SMD dabei sein, das ist für die allermeisten zu schwer zu löten.
Es sollte ein Mk2 Klon sein.
Vom USBPROG halte ich nicht soviel, der USBN9604 ist SMD und abgekündigt.
Besser einen ATmega mit USB-Support, damit dürfte das ganze deutlich unter 10€ bleiben.

Der Preis vom Original MK2 ist auch nur 22€ für Studenten:
http://student.embedded-projects.net/index.php?module=arti…
red
Member since Nov 2010
49 posts
Also dass mit kein SMD find ich ziemlichen Blödsinn...

Zum Einen ist das Bohren viel lästiger als SMD Löten und zum Anderen kommt man doch um SMD so oder so nicht mehr herum?
Warum also nicht gleich SMD-Lötkenntnisse mit vermitteln? Einige Teile(Pfostenstecker zB) bleiben ja sowieso THD.

Und wenn man eine Pinzette hat, ist SMD imho auch nicht schwieriger als THD. Geht sogar schneller, weil man sich das biegen und abknipsen spart.

Und fürn Anfang kann man ja mit 1206 oder 0805 anfangen, muss ja net gleich sooo winzig sein :)

gruß red
sifaschu
Member since Nov 2010
98 posts
Quote by red:
Also dass mit kein SMD find ich ziemlichen Blödsinn...
Seh ich auch so. Heutzutage kommst da net rum. Und viele Teile gibts garnet erst in DIP.

Quote by red:
Und wenn man eine Pinzette hat, ist SMD imho auch nicht schwieriger als THD. Geht sogar schneller, weil man sich das biegen und abknipsen spart.
Und fürn Anfang kann man ja mit 1206 oder 0805 anfangen, muss ja net gleich sooo winzig sein :)
Vorallem bei HF geschichten brauchst was kleines.

Die Fertigkeit SMD löten zu können ist imho nicht elementar für einen Studenten der Universität, aber wenn man schon löten will, dann doch bitte net so wie vor 60Jahren.

//EDIT: Kollegin weist mich grad drauf hin: Einen vorteil gibts bei DIP/DIL: Man kann mal eben ne Platine aufm Lochraster 'bestücken' das geht mit SMD net.
Aber jeder der SMD löten kann wird sich bei draht net viel schwerer tun.
bem
Member since Apr 2011
21 posts
In reply to post #7
Wenn man bereits löten kann, ist SMD natürlich viel angenehmer (und schneller) zu löten als THT.
Viele wissen allerdings anfang des 2ten Semesters noch nicht an welcher Seite der Lötkolben warm wird,
geschweige denn wie man eine vernünftige Lötstelle zustande bringt, da seh ich selbst bei 1206 echt schwarz.
Ein wenig Anschauungsmaterial:
http://www.wretch.cc/album/sh…?i=yuehshiang&b=78&…

[EDIT]
Kollegin weist mich grad drauf hin: Einen vorteil gibts bei DIP/DIL: Man kann mal eben ne Platine aufm Lochraster 'bestücken' das geht mit SMD net.

Klar geht das, 0805er passen perfekt ins 2.54er Raster, ICs verkabelt man im DeadBug-Syle 8)
This post was edited on 2011-05-27, 14:08 by bem.
P.A!
FSI EEI & Trollfeeder
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Member since Sep 2010
541 posts
Haha, das Board hätt ich aber lieber in der Schublade gelassen. Aber jeder hat mal klein angefangen.
Trololololololololololo...
Alex-Esko
FSI EEI
(Moderator)
Member since Oct 2010
406 posts
Die Boards sehen reihenweise so aus.

Viele Leute löten dort zum allerersten Mal, da ist selbst 1206 noch viel zu klein.
Leds werden falsch herum eingelötet, was ist ein Transistor, wie sieht eine Spule aus, etc.

Das Kriterium muss also sein: Es darf nicht schwieriger als die SpiC-Platine sein.
Quecksilber
FSI EEI
(Moderator)
Member since Apr 2011
15 posts
welcher Atmel mit Hardware USB kostet "deutlich weniger" als 10€ UND ist nicht-SMD?
mir fallen da nur avr32 (LQ-FP) und AT90 ein, aber auch deren Flaggschiffe sind im SMD....

ich dachte grad schon, meine Platine wär gemeint mit:
Haha, das Board hätt ich aber lieber in der Schublade gelassen. Aber jeder hat mal klein angefangen.

das hätte mich schon geärgert....
Dead Bug ist schwer zu reparieren, das darf man nur machen, wenn es nicht sehr aufwändig ist. Da bin ich schon mehrfach auf die Schnauze geflogen....
Seit dem mache ich mehr Platinen.

bzgl. Programmer würde ich mich nochmals stark nach dem USBLAB oder USBPROG umschauen, wenn ich den einen oder anderen in die Hände bekomm, werde ich testen, was auf welchem Win7 geht.
wegen dem abgekündigten Controller muss eben nach einem Nachforger gesucht werden.
Das könnte ein Problem werden, da ich keinen direkten Nachfolger von National gefunden habe und National von Ti aufgekauft wurde.
maa sehn, was Ti daraus macht.

bei SMD ist auch meist nicht das Hühnerfutter das Problem, sondern die ICs. Die müssen sehr (0,1mm) exakt ausgerichtet werden, damit alles passt und keine Kurzschlüsse zwischen den Pins auftreten.
Das ist viel schwerer, als so einen blöden 1206-Widerstand aufzulöten, den man nicht mal mehr biegen muss.

Grüße,
Philipp
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