Not logged in. · Lost password · Register

Schlicker
Member since Dec 2010
63 posts
Subject: ENAS Prüfungsprotokoll
Hallo,


kann sich jemand noch daran erinnern was in der mündlichen Prüfung gefragt wurde?


Gruß Schlicker
MrBurns
Avatar
Member since Mar 2012
4 posts
Bei mir waren das damals:

- Signalkenngrößen, Jitter und Augendiagramm/Badewannenkurve
- Ausbreitungsmaß und Leitungswellenwiderstand + ESB, Dämpfungs- und Phasenbelag + Amplitudendämpfung
- Skineffekt und Verlusttangens
- Reflexions- und Transmissionskoeffizient
- Leitungsinduktivität bei Schaltvorgängen
- Stützkondensatoren (ESB, Auswahlkriterien)

Wie auch bei MOSIM sehr entspannte Atmosphäre, wenn es mal ein bisschen hakt wird das nicht gleich angekreidet.
Vor der Prüfung gibt es normal noch eine Wiederholungsstunde, worin angesprochen wird, welche Folien prüfungsrelevant sind, und welche man getrost ignorieren kann.
Wenn man sich da dran hält und die Grundideen verstanden hat, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.
Schlicker
Member since Dec 2010
63 posts
Danke,

dann werd ich mal die Wiederholungsstunde abwarten ;)
35Percent
Member since Feb 2011
16 posts
hatte heute prüfung, versuch mal alles zusammen zu kriegen:

-signalkenngrößen und wie sollten sie sein für hohe datenraten (flankenübergang,datenrate, bitdauer usw,)
           -> steile flanke gut? (die punkte aus dem skript aufzählen, 1/4*bitdauer)
           -> jitter genauer erklären, verteilung und augendiagramm erläutern, wie messen (oszi zeitsignal auf flanke triggern), wie sollte jitter sein (eng verteilt)
-leitungen: wie charakterisiert man diese (die 4 beläge)
           -> sind diese messbar (nein, kommen eher aus der berechnung/vom hersteller; messbar Leitungswellenwiderstand bzw r und ausbreitungsmaß mit oszi, formeln!)
           -> wie funktioniert reflektometrie (in dem zusammenhang wie ist r für kurzschluss, 50ohm auf 50 ohm und leerlauf)
           -> dämpfugsbelag alpha und phasenbelag beta erklären, was kann man über phasenbelag berechnen (phasengeschwindigkeit)
-frequenzabhängigkeiten der beläge, in dem zusammenhang skineffekt und verlusttangens erkälren, einfügedämpfung/insertion loss zeichnen (startet bei null db ins negative mit fast 90°, dann gerade vom skinneffekt)
-was spielt außer diesen eigenschaften noch eine rolle (oberflächenbeschaffenheit->skintiefe im bereich der rauhigkeit-> deutlich stärkere dämpfung)
-integrierte schaltungen: wie modelliert man leitungen auf ics (RC, skineffekt keine rolle) und wie verändern die leitungen ein signal (tiefpasschar. und vor allem laufzeitverzerrung durch flankenverkippen)
           -> was kann man bei langen leitungen machen um verkippen zu verhindern? (auffrischen des signals mit buffer/invertern)
-weg vom signal auf den ic (chipgehäuse mit den beiden ersatzschaltbildern, induktive zuleitung und sich mit takt veränderndes widerstandsnetzwerk)

hoffe hab nix vergessen, insgesamt genauso verlaufen wie meine prüfung in mosim. sehr entspannte atmossphäre, leichte verhauer werden verziehen, und der rote faden der prüfung ist gut erkennbar. man weiß also worauf prof helmreich mit seinen fragen hinauswill. zumindest war es bei mir so;) viel glück
Fex
Member since Feb 2011
6 posts
Hallo Freunde,

folgende Fragen kamen bei mir dran:

- Definition Signal: Digitales und Analoges

- Wie schaut ein ideales Signal aus, wie sieht dagegen ein reales Signal aus, wie wandle ich das Analoge in ein Digitales signal um (Disktrimination)

- Kenngrößen (Pegelhub, Bandbreite.... Jitter nicht vergessen!) und Dinge wie Bitdauer, Datenrate usw.

- Welche Signalform wird angestrebt bei hohen Datenraten? (nicht unendliche hohe Flankensteilheit, siehe übernächste Frage)

- Braucht man bei 1GB/s eine Bandbreite von 1GHz ? (nein, Formel: t2080 = 0,22/B3db)

- Wie wählt man Flankenübergangszeit ? (Warum nicht unendlich klein und Faustformel)

- Formel 3dB Brandbreit, Formel Flankenübergangszeit t2080

- Welche Eigenschaft steckt nicht im Bild der realen Signaldarstellung aus dem Skript --> JITTER!

- Definition Jitter

- Wie kann man Jitter darstellen / messen ? Augendiagramm malen

- Was ist voraussetzung, um augendiagramm anwenden zu können (wie lange betrachte ich die Signale)

- Badewannenkurve erklären können! (Achsenbeschriftung!)

- Grundvoraussetzung Übertragung direkt: Quelle Empfänger: Anpassung

- Was heißt Anpassung? (Quellimpedanz = konj. Komplex von Lastimpedanz wenn max. Leistung gefordert)

- Übertragung mit Leitung: Leitungswellenimpedanzen gleich, damit Anpassung vorhanden.

- Wie passe ich an, falls die Leitungen unterschiedliche Z haben / Integrierte Schaltung: Wie sorgt man hier für Anpassung ? Widerstand einfügen

- Was passiert bei Fehlanpassung

- Was passiert mit der reflektierten Leistung ? Zurück in die Quelle, umwandlung in Wärme / Absumpfen

- Integr. Schaltungen: Reflektierte Leistung kann sich direkt am Ausgang überlagern, es kommt zum Spannungshub (vgl. Signallaufdiagramme aus der Übung: Was passiert bei RLast = KS/LL)

- Formel: Wellenwiderstand und Ausbreitungsmaß

- Wann ist Z reell? Zähler und Nenner in Phase, f gegen null, f gegen unendlich

- Wieso ist in integrierten Leitungen der Widerstand so hoch ? R = l*rho / A, Widerstandsbelag: R = rho/A, Querschnitt ist bei integr. Schaltungen sehr klein, R wird sehr groß

- Ausbreitungsmaß: a + jB, wieso lässt sich dieses mit 2 (a+jB) und mit 4 Größen (mit den Leitungsbelägen unter der Wurzel) ausdrücken: Antwort: Die Leitung wird beschrieben durch Ausbreitungsmaß UND Leitungswellenwiderstand, man benötigt beide Größen um die Leitung exakt beschreiben zu können.

- Was ist alpha, was ist beta

- Phasenbelag: Formel mit Phasengeschwindigkeit

Thats it. Der Anfang war wie man sieht sehr gut machbar, gegen Ende hin wars schon etwas kniffliger, aber dennoch gut machbar, super Atmosphäre, Helmreich halt

Viele Erfolg
Schlicker
Member since Dec 2010
63 posts
Bei mir kam dran:

Wie sind Leiterplatten aufgebaut, welche einzelnen Schritte gibt es bei der Herstellung
 - Folien 6-4, 6-6, 6-7

Wie werden die einzelnen leitenden Schichten miteinander verbunden?
 - Vias, Folie 6-8

Was ist problematisch bei Verzweigungen?
 - Reflexion möglich, Leitungswellenimpedanzen(LWI) müssen angepasst sein.
 - 50Ω Leitung zeichnen, die sich auf 2-Leitungen mit je 50Ω LWI verzweigt. Diese ergeben gesamtwiderstand von
      25Ω -> keine Anpassung, Reflexion

Was könnte man hier zur Anpassung vornehmen?
 - Anstatt zwei 50 Ω-Leitungen auf zwei 100 Ω-Leitungen verzweigen

Leitung bei Leiterplatten zeichnen?
 - Leitung auf Dielektrikum zeichnen, Rückleiter ist Masseplatte

Wie kann hier nun Widerstand der Leitung erhöht werden?
 - Leitungsquerabmessung verringern

Warum?
 - Formel für LWI hinschreiben, wir arbeiten mit hohen Datenraten -> L‘ und C‘ dominieren, Z = sqrt(L‘/C‘)
 - Damit Z größer wird muss Kapazität kleiner werden
 - Kapazität wird kleiner, wenn entweder Abstand zwischen Hin – und Rückleiter vergrößert werden würde
     (jedoch meist „Einheitsgröße“) oder eben die Fläche verkleinert wird, also die Querabmessung

Z wird gern reell gewählt,  in welchen Fällen wird Z reell?
 - Zähler und Nenner von Z in Phase -> Heaviside-Leitung
 - Hohe Frequenzen
 - Niedrige Frequenzen

Ist eine Heaviside-Leitung eigentlich realisierbar?
 - Frequenzabhängigkeiten der einzelnen Leitungsbeläge
 - Daraus ergibt sich, das  G‘/C‘ = ω tanδ
 - Andererseits ist R direkt Proportional zu sqrt(f), L‘ weitestgehend frequenzunabhänigi
 - Es ist unwahrscheinlich, dass G‘/C‘ = R‘/L‘

Was spielt neben Wellenwiederstand noch eine Rolle?
 - Ausbreitungmaß γ -> Formel dafür, anders schreiben mit Dämpfungsbelag α und Phasenbelag β

Kann γ rein reell werden? Macht das Sinn?
 - Nur Dämpfung vorhanden
 - Formel für Phasengeschwindigkeit -> Wenn β = 0 dann ist Phasengeschwindigkeit unendlich

Was ergibt sich für γ bei hohen, niedrigen Frequenzen?
 - R‘ und G‘, bzw. L‘ und C‘ überwiegen

Frequenzabhängigkeit von α und β?
 - α = const.*sqrt(f) + const.*f
 - β = ω / vP

Leitungsgleichung?
 - Siehe Folie 3-3 z.B. U(x,t)

Was passiert wenn Puls in Leitung geschickt wird, wie sieht der am Ende der Leitung aus?
 - Bild auf Folie 4-3 zeichnen, Dämpfung des Pegels, steigt langsamer, Kriechverhalten

Was wäre wenn zwei 1-Pulse hintereinander kommen?
 - Einzeichnen, Pegel steigt höher an
 - Dadurch steigt aber auch die Abfallzeit bezogen auf den vorherigen einzelnen Puls.

Welches Phänomen ist das?
 - Datenabhängiger Jitter

Welche weiteren Jitterarten gibt es? Zugehörigen Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen zeichnen?
 - Zufälliger Jitter
 - Deterministischer Jitter
       - Periodischer Jitter
       - Tastverhältnisabhängiger Jitter

Sehr entspannte Prüfungsatmosphäre  ;-)
Close Smaller – Larger + Reply to this post:
Verification code: VeriCode Please enter the word from the image into the text field below. (Type the letters only, lower case is okay.)
Smileys: :-) ;-) :-D :-p :blush: :cool: :rolleyes: :huh: :-/ <_< :-( :'( :#: :scared: 8-( :nuts: :-O :troll:
Special characters:
Go to forum
Powered by the Unclassified NewsBoard software, 20110527-dev, © 2003-8 by Yves Goergen