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Hochschulpolitik

Im Gegensatz zu den Schulen, die direkt dem jeweiligen Ministerium unterstellt sind, ist die Universität eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit dem Recht der Selbstverwaltung. Allerdings existiert neben der theoretisch gewährleisteten Unabhängigkeit die Möglichkeit des Ministeriums Disziplinarfunktionen gegenüber dem Lehr- körper auszuüben und über Verwaltungsbestimmungen direkt einzugreifen. Um die Selbstverwaltung wahrzunehmen gibt es durch das Bayerische Hochschulgesetz (BayHschG) vorgeschriebene Gremien, in denen die verschiedenen Gruppen der Universität über Wahlen und Bestellungen vertreten sind.

Jeweils eigenständige Gruppen sind: * ProfessorInnen * wissenschaftliche MitarbeiterInnen (Assistenten, Dozenten) * nichtwissenschaftliche MitarbeiterInnen (Betriebstechnik, Verwaltung) * StudentInnen

Normalerweise ist man nicht von Geburt an dafür geschaffen, durch einen Verwaltungsapparat wie die Uni durchzublicken. Deswegen ist es klar, dass man sich oft ziemlich klein und eher als Opfer vorkommt. Allerdings gibt es ja eine Menge Leute, die an der Uni herumschwirren, und sich „die Studierenden“ nennen. Es liegt der Gedankte nahe, dass sich diese Menge auch mal zu ihren Belangen äussern, und auf den Uni-Betrieb aktiv Einfluss nehmen möchte. Dazu gibt es eine Studierendenvertretung. Nun muss man noch hinzufügen, dass eine Studierendenvertretung (Fachschaftsinitiative) viele Sachen macht, die nichts mit Politik und Verwaltung zu tun haben. Darüberhinaus dürfen sich in Bayern die Studierenden als „Fachschaft“ (-sinitiative) nicht allgemein-politisch äussern. Wenn im Weiteren von Politik gesprochen wird, meinen wir deshalb ausschliesslich Hoschschulpolitik.

Das Bayerische Hochschulrahmengesetz gibt uns recht eingeschränkte Möglichkeiten in der Hochschulpolitik mitzuwirken. Dennoch gibt es diese für eine Studierendenvertretung, die sich in Gremien wie dem Fachbereichsrat, der Studienkommission und Berufungskommissionen äussern kann. So sind im Fachbereichsrat (FBR) 4 Studierendenvertreter für die gesamte Fakultät vorgesehen. Die Studienkommissionen der einzelnen Fachrichtungen arbeiten dem Fachbereichsrat (FBR) zu und erstellen ihre eigene Satzung (die vom FBR abgesegnet wird). Die Studienkommission EEI sieht 4 Studierendenvertreter vor. Darüberhinaus sitzt ein Studierendenvertreter von EEI in der StuKo Maschinenbau, da der Studiengang Maschinenbau eine E-technische Vertiefungsrichtung anbietet. Der Fachbereichsrat bildet also Kommissionen, die entweder auf Fachrichtungsebene (wie die StuKo) arbeiten, oder eben auf Fakultätsebene. Hier wäre z.B. die Haushaltskommission, Baukommission oder die Evaluierungskommission zu nennen. Um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, kann die StuKo auch noch „Unter-Kommissionen“ wie beispielsweise Berufungskommissionen ausrufen.

Weitere Gremien sind: * Die Leitung der Hochschule: Besteht aus dem Rektor (z.Z. Prof. Grüske) und Stellvertretern. Sie wird von der Versammlung gewählt und vertritt die Uni nach außen, außerdem muss die Leitung in allen beschlußfähigen Gremien beteiligt sein. * Kanzler: Er ist so etwas wie der „Chef der Beamten, Angestellten und Arbeiter“, also der Leiter der Verwaltung

* Die Versammlung: Zu ihr gehören Vertreter der Gruppen (s.o.), der Kanzler und die Hochschulleitung, die per Listenwahl von allen Mitgliedern der einzelnen Gruppen gewählt werden. Im Juni jeden Jahres, auch für dich! * Der Senat: Das wichtigste beschlussfähige Organ der Uni - bestehend aus 12 ProfessorInnen, 4 wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, 2 nichtwissenschaftlichen MitarbeiterInnen sowie 4 StudentInnen, außerdem aus dem Kanzler und der Hochschulleitung. Alle Dekane und die Frauenbeautragte haben eine beratende Stimme

* Der Fachbereitsrat

* Die Studienkommision