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Bachelor-Master

In letzter Zeit war das Wort Bologna-Prozess in aller Munde. Dabei fordern die Bildungsminister Europas in einer gemeinsamen Erklärung die Schaffung eines einheitlichen Hochschulraumes. Der Weg dorthin führt zur Umgestaltung der bestehenden Diplomstudiengänge hin zu Bachelor- und Masterstudiengängen. Auch die Fachrichtung EEI ist mit dieser Umgestaltung beauftragt. Die Leitlinien der FAU wurden daher heiß diskutiert.

Die Umstellung auf Bachelor und Master ist bereits beantragt, sie betrifft alle StudentenInnen, die ab dem WS 2007/08 mit dem Studium beginnen.
Wesentliche Eckdaten des neuen Abschlusses sind dabei:

Bachelor:

6 Semester Regelstudienzeit inkl. 5 Monate Bachelorarbeit und 10 Wochen berufspraktischer Tätigkeit

Master:

4 Semester Regelstudienzeit inkl. 6 Monate Masterarbeit und 10 Wochen berufspraktischer Tätigkeit

Die ersten 4 Semester des Bachelor sind dabei dem bisherigen Vordiplom sehr ähnlich. Im 5. Semester Semester beginnt die Spezialisierung durch die Wahl einer Studienrichtung. Das Masterstudium dient der weiteren Vertiefung der Studienrichtung.

Besonders beachten solltest Du die neuen Prüfungsmodalitäten. Viele Fächer der ersten beiden Semester gehören zur sogenannten Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP). Genauer gesagt Mathematik und Grundlagen der Elektrotechnik. Für diese gelten strengere Regeln für die Zahl der zulässigen Wiederholungsprüfungen. Genaueres kannst Du dabei der Fachprüfungsordnung entnehmen, die in kürze in Kraft treten wird.

Ebenfalls neu ist die Einführung eines Leistungspunktesystems ECTS (European Credit Transfer System) an Stelle der Semesterwochenstunden. Mit ECTS Punkten wird dabei der Arbeitsaufwand einer Veranstaltung beziffert. Ein ECTS Punkt sollte ca. 30 Arbeitsstunden entsprechen.

Trotz aller Weitsicht und dem Ziel mit Bachelor und anschließendem Master einen dem Diplom mindestens ebenbürtigen Abschluss zu schaffen, kann es wie bei jeder Umstellung zu Problemen kommen. Wichtig für Dich und für uns ist daher, dass Du uns nach der Einführung schnell auf Probleme aufmerksam machst. Keine Fachprüfungsordnung, Prüfungsordnung, etc. ist für die Ewigkeit und es gibt immer die Möglichkeit etwas zu verändern.